Nach dem Gesetz über die Organisation der Hochschulkollegs für Lehrerbildung müssen die Mitarbeiter an pHs akademisch/professionell und pädagogisch/didaktisch qualifiziert sein. Stellen werden öffentlich für das Festangestellte und für zugewiesene Bundes- und Landeslehrer ausgeschrieben. Die Personalauswahl liegt in der Verantwortung des Rektorats, das sich mit dem BMBWF berät, um eine Einigung zu erzielen. Die Einstellung von (temporären) Dozenten wird direkt vom Rektorat entschieden. Die Bestellung erfolgt nach dem öffentlichen Recht (Bundesgesetz über die Rechte und Pflichten von Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst). Es ist daher schwierig, allgemeine Aussagen über Mindest- und Höchstgehaltszahlungen zu machen. [Mehr] Lehrer an universitären Pädagogischen Hochschulen können, wenn sie über eine entsprechende Qualifikation verfügen, die Stelle eines Universitätsprofessors erwirken (vgl. Unterkapitel 9.4). Es besteht auch die Möglichkeit, Funktionen im Lehrausschuss oder in der Leitung des Instituts zu übernehmen.

Die öffentlichen Fachhochschulen für Lehrerbildung (PHs) sind Einrichtungen des Bundes. Sie unterliegen daher der Aufsicht des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF). Die Personalarbeit, zum Beispiel auch die Personalplanung, wird daher nicht vollständig autonom von der jeweiligen PH durchgeführt. Sie wird im Wesentlichen vom Rektorat in Absprache mit dem BMBWF durchgeführt. Die Grundlagen werden wie folgt geschaffen: Lehrer an Fachhochschulen, Fachhochschulen und Universitäten unterliegen dem Allgemeinen Rentengesetz. Das gesetzliche Renteneintrittsalter in Österreich beträgt 65 Jahre für Männer und 60 Jahre für Frauen. Personen, die in den Vorruhestand gehen, müssen Zahlungsnachlässe akzeptieren. Aus Gründen der Nichtdiskriminierung wird das Renteneintrittsalter für Frauen bis 2033 schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Bei Vollzeitbeschäftigungen ist nach dem Bundesgesetz zur Regelung der Rechte und Pflichten von Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst für Lehramtslehrer – je nach Vergütungsgruppe – eine Lehrpflicht von 160 bis 480 Kursstunden bzw.

320 bis 480 Kursstunden pro Jahr vorgesehen. Teilzeitbeschäftigung ist in Absprache mit dem jeweiligen Rektorat oder nach den der PH zugewiesenen Stellen möglich. Der Tarifvertrag (KV) für Mitarbeiter von Universitäten regelt die Gehaltsstruktur des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals. Alle Mitarbeiter werden je nach Art der im Arbeitsvertrag vereinbarten Tätigkeiten zu einer bestimmten Beschäftigungsgruppe hinzugefügt. Diese Klassifizierung wird von der Hochschulleitung auf der Grundlage der verfügbaren Qualifikationen durchgeführt. Für jede Beschäftigungsgruppe wird ein Bruttomonatsgehalt definiert, und unter diese Zahl geht nicht. Das tatsächliche Gehalt eines wissenschaftlichen oder künstlerischen Mitarbeiters wird zwischen dem Rektorat und dem betreffenden Mitarbeiter ausgehandelt. Stellen für Hochschullehrer und Vertragshochschullehrer sind im Amtsblatt der Wiener Zeitung, auf der Website der jeweiligen Hochschule sowie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) ausgeschrieben zu haben. Siehe Unterkapitel 9.4 für die genauen Anforderungen an das PH-Personal.