Effektive Tarifverträge sind ein wichtiger Aspekt der Sozialpartnerschaft in Deutschland, da diese Vereinbarungen Mindeststandards für Arbeitsbedingungen und Zahlungsbedingungen festlegen. Die chemische und pharmazeutische Industrie hat eine lange Tradition einer pluralistischen Lohnpolitik, die sich durch eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern auszeichnet. Als Berufsgewerkschaft hat die VAA mit ihren Sozialpartnern einen Rahmentarifvertrag geschlossen. Diese Vereinbarung gilt für Hochschulabsolventen mit Abschlüssen in naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen. Die VAA schließt mit dem Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie (BAVC) einen Tarifvertrag für junge Berufstätige ab. Hier wird die Höhe des Jahresgehalts für das zweite Beschäftigungsjahr geregelt. Die Gehälter für das erste Beschäftigungsjahr werden nach eigenem Ermessen vereinbart. Für das zweite Beschäftigungsjahr gilt die tarifliche Jahresmindestvergütung für das Kalenderjahr 2019: Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche, unterzeichnet. Neben dem Pilotvertrag für die Metall- und Elektroindustrie im Südwesten Deutschlands haben Arbeitgeber und IG Metall auch einen Branchentarifvertrag für Leiharbeitnehmer in der gesamten deutschen Elektro- und Metallindustrie ausgehandelt. Die neuen Regeln gelten für Auszubildende, die ihre Ausbildung nach dem 31.

Dezember 2012 beenden. Die Lehrlingsvereinbarung läuft vom 1. Juni 2012 bis zum 31. Dezember 2014. Die jüngste Vereinbarung von IG Metall und VGZ führte zu einer Lohnanpassung der Leiharbeitnehmer in der Metallindustrie. Um die Lohnunterschiede zwischen Festangestellten und Leiharbeitnehmern so gering wie möglich zu halten, werden Leiharbeitnehmer zuzuschlägen. Diese Zuschläge steigen mit der Dauer des Aufenthalts der Arbeitnehmer in den Betrieben. In Zeiten der Globalisierung und des demografischen Wandels verändert sich das allgemeine Klima für Manager immer schneller, auch für Manager in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Die VAA schließt seit 1992 Sozialpartnerschaftsverträge mit dem Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie (BAVC), um sich an die neuen Entwicklungen im Arbeitsleben anzupassen. Schließlich wies Helga Schwitzer, Mitglied des IG-Metall-Vorstands, auf die wichtige Rolle der Sozialpartner auf Der Betriebsebene hin. Sie betonte, dass es ihre Verantwortung sei, die einzelnen Punkte des Pilotabkommens aus Baden-Württemberg umzusetzen.

Am 22. Mai 2012 begrüßte Frau Schwitzer in einer Pressemitteilung auch den mit der VGZ erzielten Kompromiss zur Verbesserung der Bedingungen für Leiharbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie.